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Die Bedeutung von Kampfkunst und Kampfsport in der Selbstverteidigung

Aktualisiert: vor 4 Tagen

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In der heutigen Welt, in der das Bewusstsein für Sicherheit und Selbstschutz immer wichtiger wird, spielen Kampfkunst und Kampfsport eine bedeutende Rolle.


Doch was genau verbirgt sich hinter diesen Begriffen und wie können sie uns dabei helfen, uns selbst zu verteidigen? Lasst uns einen Blick darauf werfen, wie Kampfkunst und Kampfsport zur Selbstverteidigung verwendet werden können.


Kampfkunst: Mehr als nur eine körperliche Fähigkeit

Kampfkunst ist nicht nur ein Mittel zur Selbstverteidigung, sondern auch eine Kunstform, die Körper, Geist und Seele verbindet. Durch jahrhundertealte Traditionen und Praktiken aus Karate, Taekwondo, Kung Fu und Jiu-Jitsu lernen die Anwender nicht nur, sich physisch zu verteidigen, sondern auch, Disziplin, Respekt und Selbstbeherrschung zu entwickeln.


Die Techniken der Kampfkunst zielen darauf ab, Angriffe abzuwehren und Konflikte zu lösen, ohne unnötige Gewalt anzuwenden.


Im AKS bzw. Chi Do Kwan Karate lernen wir eine große Anzahl an Techniken, die verschiedenen Kampfkünsten entstammen und für die Selbstverteidigung bestimmt sind.


Hinter diesen Techniken steckt meistens mehr als "zunächst" zu vermuten ist. Die Bedeutung von dutzenden Hebeln, Nervenpunkten, Würfen in Verbindung mit Fallschule und / oder Kobudo (usw.) gehören in diese Kategorie.



Kampfsport: Training für Körper und Geist

Im Gegensatz zur Kampfkunst, konzentriert sich Kampfsport in erster Linie auf den sportlichen Wettkampf und das körperliche Training. Natürlich geht es auch hier um Respekt, Wertevermittlung und Disziplin im umgang mit dem Gegenüber.


Disziplinen wie Boxen, Kickboxen, Judo und Mixed Martial Arts (MMA) bieten nicht nur eine effektive Möglichkeit zur Selbstverteidigung, sondern auch ein intensives Workout für Kraft, Ausdauer und Flexibilität.


Hier gibt es Wettkampfregeln, Ringrichter / Schiedsrichter, Zeitvorgaben (z.b. Box-Runde a 3 Minuten und 15 Runden), medizinisch geschultes Personal, einen festen Gegner und vieles mehr...


Kampfsportarten fördern den Teamgeist, den Wettbewerbsgeist und helfen dabei, Selbstvertrauen aufzubauen.


Selbstverteidigung: Die Verbindung zwischen Kampfkunst und Kampfsport

In der Selbstverteidigung hingegen haben wir nur das was uns zur Verfügung steht in genau dem Moment in dem wir uns Selbstverteidigen müssen.


Ist es ein Gegner? Mehrere Gegner? Wie ist deine Umgebung? Bist du im offenen Raum oder vielleicht in einem Zugabteil oder Kino oder Disko? Sind Waffen im Spiel? Ist mit schneller Hilfe zu rechnen? Bist du körperlich über- oder unterlegen? Dies sind alles plötzliche Eindrücke die verarbeitet werden müssen.


Sowohl Kampfkunst als auch Kampfsport können effektive Werkzeuge zur Selbstverteidigung sein.


Durch regelmäßiges Training entwickeln die Praktizierenden nicht nur die physische Fähigkeit, sich zu verteidigen, sondern auch die mentale Stärke, um potenzielle Bedrohungen zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren.


Darüber hinaus lehren sie wichtige Lebenskompetenzen wie Selbstbewusstsein, Selbstbeherrschung und Empathie, die entscheidend sind, um Konflikte zu vermeiden oder zu deeskalieren.


Insgesamt spielen Kampfkunst und Kampfsport eine bedeutende Rolle in der Selbstverteidigung, indem sie nicht nur die körperlichen Fähigkeiten stärken, sondern auch die geistige und emotionale Reife fördern.


Indem wir uns mit diesen Disziplinen beschäftigen, können wir nicht nur unsere eigene Sicherheit erhöhen, sondern auch zu einem friedlicheren und respektvolleren Miteinander in unserer Gesellschaft beitragen.


Bis bald beim Training :)

euer JAM-Dojo

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